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NPD Postkartenaktion beendet

Auf den Stadtratsbeschluss reagierte die NPD mit der Kampagne "Eine Stadt sagt NEIN!". Unter dem Motto "Keine dauerhafte Ansiedlung von Afrikanern in Dresden" verteilt die NPD Postkarten an die Dresdner Haushalte. In diesen behauptet sie, die Save Me Kampagne und der Stadtratsbeschluss fordere die Aufnahme mehrerer Hundert "Wirtschaftsflüchtlinge" und "Armuts-Asylanten" aus Afrika.

Wie wir auf unserer Webseite informieren, werden im Rahmen des Restlemment-Programmes nur besonders bedürftige Flüchtlinge aufgenommen. Ihre Bedürftigkeit und rechtlicher Status als Flüchtling werden dabei durch das UNHCR und die Voraussetzungen des Genfer Flüchtlingsabkommen festgelegt. Ein Flüchtling ist demnach eine Person, die aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung ihren Heimatsland verlassen muss.

Als Beispiel kann folgende Rechnung dienen, die in dem Landkreis Goslar zur aktuellen Lage in Libyen durchgeführt wurde. Der UNHCR hat in Libyen 11 000 Flüchtlinge registriert, dies macht 3000 für Deutschland, 250 für Niedersachsen und ca. 6 für Landkreis und Stadt Goslar.

Die Postkarten Aktion der NPD ist beendet, weil Anklage auf Verdacht der Urheberrechtsverletzung durch die Benutzung des Bildes auf der Postkarte besteht. Über dies und alle Gegen-Gegenaktionen erfährt man hier: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2932018

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